Die Bank im Park ; Das einsame Herz: zwei Romane in einem by Heinz G. Konsalik

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By Heinz G. Konsalik

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Es war gesorgt worden für einen Kreis, den hinter Euren Leuten Leute von mir bildeten. « Verschwörer unter sich … 36 IV D unkle Nacht hüllte das kleine Bauernhaus am Rande von Neuilly ein, und die verzweifelte Jeanette rang ihre schmalen Hände und kniete zum hundertsten Male vor dem verschwommenen Marienbild im Winkel der nur schwach erhellten Stube nieder. Die kleine Ampel mit dem nie erlöschenden Kerzenlicht schwankte in einem leisen Luftzug hin und her. Gewachstes, rotes Überzugspapier färbte den Schein, der auf das so milde lächelnde Gesicht der Gottesmutter fiel.

Als Alain endlich einsah, daß es zwecklos war, nach seiner Jeanette zu rufen, weil sie ihn verlassen hatte, fing er an zu weinen, denn er begriff, daß seine Einsamkeit vollkommen war. Und die Tränen des Dichters wollten schier kein Ende mehr nehmen … VIII D ie Dauphine Margarete von Schottland hatte eine unruhige Nacht hinter sich – nicht eine Nacht der Liebe mit ihrem Mann, sondern eine Nacht lebhafter, mehr oder minder ungewohnter Geräusche. Die Korridore waren voll gewesen vom Getrampel eilender Füße, der Hof des Schlosses hatte gebebt unter dem Marschtritt der Garde.

Ihre Widersacher interessierten sie nicht, aber auch nicht ihre Befürworter. Sie stand gewissermaßen absolut über den Dingen. Sie lachte in die gepuderten Gesichter der glatten Höflinge, wenn diese, bei ihrem Getuschel ertappt, mit hochroten Köpfen auseinanderfuhren. Sie biederte sich aber auch nicht an, wenn ihr – offene oder versteckte – Zeichen der Anhängerschaft gegeben wurden. Gefährlich hätte werden können, was ihr erbittertster Feind unternahm. »Das ist ihr Ende«, hatte er schon im Bois gesagt.

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