Die Axiome der Anschauung in Kants "Kritik der reinen by Oliver Schliemann

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By Oliver Schliemann

Kant??s Critique of natural cause culminates in a proof of the opportunity of event when it comes to a procedure of twelve ideas of the natural knowing. the current paintings reconstructs the 1st set of those rules, the axioms of instinct, via a cautious interpreting of the textual content with specific awareness paid to how those axioms healthy into Kant??s total approach. the writer explains how those rules are basic for the opportunity of arithmetic and event.

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Dass also, wie Smith behauptet, Kant die These vertreten würde, ein Mannigfaltiges könne nicht anders als durch sukzessive Synthesis apprehendiert werden, darf mit Verweis auf Kants Bemerkungen zur intensiven Größe getrost zurückgewiesen werden. Zwar behauptet Kant mit seinem Prinzip der Axiome der Anschauung, dass alle Erscheinungen extensive Größen seien und als solche nicht anders als durch sukzessive Synthesis apprehendiert werden können; aber weder dieser Satz noch die Definition der extensiven Größe gründen sich auf die Annahme, ein Mannigfaltiges könne nicht anders als durch sukzessive Synthesis apprehendiert werden.

Dass man eine bestimmte anschauliche Größe „in einem Blick“ auffassen kann, ließe sich gut als eine angemessene Beschreibung der nichtsukzessiven Auffassung z. B. einer Linie verstehen, wie sie Koriakos Introspektion zugrunde liegt. 35 Als ein solcher ausdehnungsloser „Zeitpunkt“ (vgl. A 412 / B 439) bietet der Augenblick gar keine Zeit für eine Sukzession, so dass eine „in einem Blick“ erfasste Größe sich in der Introspektion als nichtsukzessiv erzeugt darstellen müsste. Mit dieser Passage der Kritik der Urteilskraft (AA V 254) ließe sich somit dafür argumentieren, dass Kant von der Warte der Introspektion aus die nichtsukzessive Erfassung von Größen, mithin auch die nichtsukzessive Erfassung bestimmter Linien (zu denen man Kants Beispiele des Fußes oder der Ruthe wohl rechnen darf) nicht nur für möglich hält, sondern sogar selbst behauptet.

When these contents are interpreted through the categories they become phenomena. “27 Nicht nur Smiths Übersetzung durch das englische „appearance“ macht deutlich, dass es sich bei der Erscheinung, sofern sie der Bestimmung durch die Kategorie zugrunde liegt, um die Erscheinung als Apparens handelt, sondern auch seine beigefügte Erklärung, indem sie ausdrücklich darauf hinweist, dass mit der Erscheinung „hier“ der unbestimmte Gegenstand einer (empirischen) Anschauung gemeint ist. Damit ergibt sich dann aber auch ein deutlicheres Verständnis der Erscheinung im Sinne des Phaenomenon.

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