Der Buchverlag: Geschichte, Aufbau, Wirtschaftsprinzipien, by Eduard Schönstedt

Posted by

By Eduard Schönstedt

Umfassender Überblick zum Verlagswesen. Der bewährte Band führt anschaulich in sämtliche Bereiche und Aspekte des Wirtschaftsbetriebs Verlag ein: von der deutschen Verlagsgeschichte, den verschiedenen Verlagsformen, Rechtsrahmen und Wirtschaftsprinzipien über den Aufbau der einzelnen Abteilungen bis zu Kalkulationsverfahren und advertising im Verlag. In die three. Auflage wurden viele neue Themen, aktuelle developments und Entwicklungen eingearbeitet, so z. B. zu Neuheiten im Bereich Hörbuch und ebook. Für alle, die professionell oder aus Interesse mit der Ware Buch zu tun haben.

Show description

Read or Download Der Buchverlag: Geschichte, Aufbau, Wirtschaftsprinzipien, Kalkulation und Marketing PDF

Best marketing books

Voice-of-the-Customer Marketing: A Revolutionary 5-Step Process to Create Customers Who Care, Spend, and Stay

Find out how you should use the progressive five-step advertising technique that helped Microsoft, NBC common, and IBM in achieving double-digit raises in revenues. "When HP makes use of the Voice of the client technique, our campaign effects increase dramatically: reaction charges enhance 3X to 10x, revenues bring up 2x or extra, and we will spend some distance much less to get nice effects.

Creating Customer Value Through Strategic Marketing Planning: A Management Approach

Growing and supplying better patron price is key for firms working in ultra-modern aggressive atmosphere. this is applicable to almost any form of association. It calls for a profound figuring out of the price production possibilities available to buy, picking out what precise worth to create for which buyers, and to bring that worth in an efficient and effective manner.

Least-Cost Planning und strategisches Marketing

Vor dem Hintergrund ökonomischer und politischer Herausforderungen orientieren sich Energieversorgungsunternehmen zunehmend am Konzept des Least-Cost making plans. Dieses Konzept sieht vor, daß Energieanbieter durch eine gezielte Nachfragebeeinflussung Energieeinsparpotentiale erschließen und diese als Ressource zur Energiebedarfsdeckung in ihrer Planung berücksichtigen.

Trust, globalisation and market expansion

The turbulence in international markets follows from adjustments in expectancies in accordance with diversifications in belief among many stakeholders. In a time of worldwide problem and turbulence, with no similar because the nice 1929 melancholy, it is very important revisit and examine the position of belief on this planet economic climate.

Extra resources for Der Buchverlag: Geschichte, Aufbau, Wirtschaftsprinzipien, Kalkulation und Marketing

Sample text

Das Verlegen von Texten vor Gutenberg ist also kontinuierlich von der Antike bis zu seiner Zeit und in drei Kulturkreisen belegbar. Weitere Beispiele, auch für andere »Firmen« oder »Gesellschaftsformen« ließen sich hinzufügen. Sozusagen genossenschaftlich betrieben diesen Handel zeitgleich mit Diebold die »Fratres vitae communis« aus Holland, die ihr gemeinschaftliches Leben mit kollektivem Abschreiben geistlicher Texte sowie deren Verbreitung finanzierten, bis sie den Handschriftenverlag wegen der Neuerung Gutenbergs aufgaben und sich gleichfalls der Vervielfältigung durch den Druck zuwandten.

Folgerichtig verlangte die Ökonomie der Druckerei ihrerseits eine Hinwendung zum »Lohndruck«. Die Abspaltung der Handelsfunktion und die Hinwendung zum Lohndruck entwickeln so aus ökonomischen Zwängen einen neuen, den »reinen« Verleger. Bei ihm allein liegt dann auch das die Auflage betreffende Finanzierungsmoment. Wenn der »reine« Verleger sozusagen zwangsweise entsteht, so zeigt sich das auch an den Mischformen, die auf dem Weg dahin existierten. Neben dem Universalisten, der alles auf eigenes Risiko druckt und verlegt und selber verkauft, stand der Verleger, der druckt, aber seine Produktion fast ausschließlich über Distributoren (wie die »Buchführer«) verkauft; der Verleger, der teilweise oder überwiegend Lohndruckaufträge ausführt; der Verleger, der nicht mehr druckt, aber ein Agenturnetz von Händlern über Europa ausbreitet; und der Verleger, der Großprojekte mit anderen im Verbund finanziert.

Aufgrund der Zonenhoheiten und nicht wegen der verkehrstechnischen Möglichkeiten fiel Leipzig als zentraler Umschlagplatz und Kommissionsort aus (aber nach dem Krieg war eine zentrale Buchauslieferung auch schon deswegen illusorisch, weil die Besatzer überhaupt keine Zentralisierung 3. Die Verlagssysteme im politischen Wechsel mehr zuließen). Da der Börsenverein eine nationale Gesamtorganisation war (aber auch wegen seiner Eingliederung in die berüchtigte Reichsschrifttumskammer nach 1933 und seiner Gleichschaltung), musste er seine Arbeit einstellen.

Download PDF sample

Rated 4.10 of 5 – based on 38 votes