Auf lautlosen Schwingen (Ghostwalker, Band 3) by Michelle Raven

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By Michelle Raven

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Sie blickte im Laufen hinter sich und stieß unerwartet gegen etwas Hartes. Benommen versuchte sie, wieder auf die Füße zu kommen, und erstarrte, als sie über sich einen der Menschen erblickte. Er lehnte einen langen Gegenstand aus Holz und Metall an einen Baumstamm und beugte sich zu ihr hinunter. “ Zufriedenheit lag in seiner Stimme. Er sah seinen Kumpanen entgegen. “ Was immer er damit meinte, es hörte sich nicht gut an. Amber versuchte sich aufzurichten, aber der Mann stellte seinen Fuß auf ihren Rücken.

Amber rieb über ihre schmerzenden Schläfen und blickte sich um. Das Gelände wurde felsiger, je näher sie dem Gebiet der Adler kam, der Weg immer beschwerlicher. Doch das machte ihr nichts aus, sie kannte die Strecke beinahe im Schlaf, so oft war sie sie bereits gelaufen, in der Hoffnung, noch einmal einen Blick auf den Adler zu erhaschen, der ihr als Kind das Leben gerettet hatte. Er war noch am Leben, das wusste sie, oft hatte sie ihn in der Nähe des Berglöwenlagers oder auf ihren Streifzügen durch die Wälder gesehen.

Dabei hatte er dafür keinen Grund, es war nicht seine Schuld, und sie würde ihn sicher nicht für das Geschehene verantwortlich machen. Und auch nicht für die Wunden, die er ihr bei ihrer Rettung zugefügt hatte und die bei jedem Schritt schmerzten. Sie waren auf jeden Fall besser als die Alternative, jetzt tot auf dem Grund jener Schlucht zu liegen. Ein Schauder lief durch ihren Körper, der an den Wunden zerrte. Aber das war nicht das Einzige, was ihr zu schaffen machte, es gefiel ihr auch nicht, mit leeren Händen ins Lager zurückzukommen.

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