Arbeit an Der Geschichte: Wie Viel Theorie Braucht Die by Jörg Baberowski

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By Jörg Baberowski

Kurzbeschreibung

Die Beiträge des Bandes widmen sich der umfassenden Frage, used to be die Theorie für die Geschichtsschreibung leisten kann. Brauchen Historiker überhaupt Theorien? Und welche Rolle spielen speziell Theorien von Repräsentation in der Geschichtswissenschaft? Es kommen unter anderem Autoren zu Wort, die an historischen Fallbeispielen zeigen, was once mit Theorien anzufangen ist und wie Geschichten erzählt werden müssen, die sich auf die Theorie berufen.

Über den Autor

Jörg Baberowski ist Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Berger & Luckmann, Konstruktion, a. a. O. (Anm. 27), S. 58f. Vgl. Searle, Construction, a. a. O. (Anm. 28), S. 84f. , S. 69. 37 Vgl. Searle, »Institution«, a. a. O. (Anm. 28), S. 11. 38 Vgl. Searle, Construction, a. a. O. (Anm. 28), S. 35. Re p r ä s e n tat i o n e n u n d Ko n s t ru k t i o n e n 31 (C-Term), wird zu der weiteren Institution der Heirat (Y-Term). Die soziale Welt besteht aus einem System aufeinander aufbauender institutioneller Tatsachen, die die Struktur der konstitutiven Regel wiederholen.

Eine Suche im Online-Katalog der Berliner Staatsbibliothek nach Buchtiteln, die »XY im Wandel« lauten, ergibt fast dreitausend Treffer. Der Begriff ist allgegenwärtig, unspezifisch und, so scheint es, unproblematisch. Er ist über weite Strecken – zumal ohne Epitheta wie ›sozial‹ oder ›kulturell‹ – eher ein Passepartout, das anzeigen soll, dass man sich einem Phänomen nicht nur systematisch, sondern auch historisch, das heißt: mit einem zeitlichen Index versehen, zu nähern beabsichtigt. 7 Dies ändert sich erst dann, wenn man spezifischere Theorien von Wandel eines bestimmten Objektbereichs – etwa des politischen, sozialen oder kulturellen Wandels – in den Blick nimmt.

Searles Ontologie bietet dafür keine Methodologie, wohl aber solide Grundkategorien, um institutionelle Phänomene zu beschreiben, und wichtige Unterscheidungen, um nicht in die theoretische Ohnmacht der radikalen Konstruktivisten zu verfallen. Und bei allem geringen Inter53 Rehberg, »Ordnungen«, a. a. O. (Anm. 41), S. 58. 54 Vgl. Andrè Brodocz, »Behaupten und Bestreiten. Genese, Verstetigung und Verlust von Macht in institutionellen Ordnungen», in: Institutionelle Macht. Genese – Verstetigung – Verlust, hrsg.

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